Sichtfenster Brotbackautomaten

Ein Sichtfenster besitzen heute schon die meisten Brotbackautomaten. Dabei hat das Sichtfenster nicht nur einen designerischen Aspekt. Bei einem Hefeteig kann man so sehr schnell erkennen, ob der Teig schon aufgegangen ist.

Bei einigen der ersten Brotbackautomaten war der Antrieb für die Knethaken im massiven Deckel unter gebracht. Das führte zum einen natürlich dazu das der Deckel entsprechend schwer war, aber brachte auch den Vorteil mit sich das die Knethaken vor Beginn des Backvorgangs leichter heraus genommen werden konnten.

Werden die Knet- bzw. Rührhaken bei Brotbackautomaten nicht vor dem Backvorgang heraus genommen, werden sie mit ein gebacken. Bei späteren Herausnehmen aus dem fertigen Brot gibt es dann natürlich Löcher. Bei Knethacken entstehen häufiger sogar größere Hohlräume.

Solche Hohlräume sind natürlich schade und sehr ärgerlich, wenn man das Brot in Scheiben schneidet. Darum geben die meisten Geräte ein Tonsignal ab, vor dem letzten aufgehen des Teiges. Dann kann man die Haken entfernen und hat ein vollkommenes unversehrtes Brot.

Auch wenn das Prinzip mit dem Antrieb im Deckel immer noch vorzufinden ist, so sind doch die meisten Hersteller dazu über gegangen, den Antrieb im Geräteboden unter zu bringen und spezielle Brotformen mit Aufnahmen für die Haken zu konstruieren. Dadurch konnten Sichtfenster im Deckel eingebaut werden.

Brotbackautomaten mit Sichtfenster sind beliebt, kann man doch der Maschine einfach bei der Zubereitung und dem Backen des Brotes zu schauen. Und das scheinen wohl auch die meisten Verbraucher zu bevorzugen. Den Brotbackautomaten mit Sichtfenster verkaufen sich besser als Geräte ohne diese Ausstattungsdetail.




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